DIY & Ratgeber: Küche streichen Step by Step - Ideen, Farben, uvm.
Eine Küche ist eine teure Anschaffung, deswegen kann es manchmal einfacher sein, die eigene Küche einfach zu streichen. Dabei gibt es viele tolle Gestaltungsmöglichkeiten und Farbarten, zwischen denen man sich entscheiden kann. Auch die Kombination mit dem Boden und der Wandfarbe sollte stimmen.
Entscheidungshilfen und eine DIY-Anleitung findest du in diesem Beitrag.
Es muss kein großer Umbau stattfinden, um die Küche zu renovieren oder umzugestalten. Eine neue Küche anzuschaffen kostet viel Zeit und Geld, deshalb kann man die bestehende Küche auch einfach neu streichen.
Dabei gibt es viele Gestaltungsmöglichkeiten, um der Küche einen neuen Look zu verleihen. Außerdem sind die meisten Küchen sehr robust und es wäre schade, ihr Potenzial nicht vollständig auszuschöpfen und sie einfach zu ersetzen.
Du kannst den Look deiner Küche mit ein bissche Arbeit auf 180 grad drehen und deinen Wunschvorstellungen anpassen. Dabei sind der Stilrichtung keine Grenzen gesetzt.
Als Beispiel wollen wir dir hier ein Vorher und Nachher in verschiedenen Stilrichtungen präsentieren:
Die Projekte und Themen in diesem Blog umfassen die Veränderung der Wände, Küchenfronten, Arbeitsplatten, Fliesen und Bodenbeläge.
Planung & Entscheidung
Bevor du deine Küche streichst, lohnt sich eine sorgfältige Planung. Viele Probleme beim Küchenstreichen entstehen nicht durch die Farbe selbst, sondern durch falsche Entscheidungen im Vorfeld.
Ob alte Küche streichen, Küchenfronten lackieren oder die Küche ohne Abbauen überarbeiten. Jede Variante hat ihre eigenen Voraussetzungen, Kosten und Risiken. Auch die Frage, ob Streichen oder Lackieren die bessere Wahl ist, hängt stark vom Material, Zustand und Alter der Küche ab.
Wer hier frühzeitig richtig plant, spart nicht nur Zeit und Geld, sondern vermeidet typische Fehler, die später teuer oder kaum zu korrigieren sind.
Analyse der bestehenden Küche
Bevor du mit der konkreten Planung beginnst musst du dir zuerst die folgenden Fragen stellen:
- Aus welchem Material besteht meine Küche?
- In welchem Zustand ist meine Küche?
- Wie alt ist meine Küche?
Je nachdem, aus welchem Material deine Küche besteht, entscheidet sich, wie und ob du sie streichen kannst.
Grundsätzlich lassen sich nahezu alle Flächen in einer Küche streichen. Egal ob Echtholz, Hochglanz, Furnier, Metall, Fliesen oder Kunststoff. Für viele dieser Materialien kannst du einen Multilack verwenden, alternativ gibt es spezielle Lacke, die exakt auf die jeweilige Oberfläche abgestimmt sind.
Dabei gibt es jedoch einige Voraussetzungen, die du unbedingt beachten solltest:
- Holz muss sich in einem guten, tragfähigen Zustand befinden. Beschädigungen und Macken sollten abgeschliffen werden, in manchen Fällen ist es sogar notwendig, die gesamte Fläche anzuschleifen.
- Furnier und Folien müssen fest auf der Küchenoberfläche haften. Lösen sie sich bereits, sollten sie vollständig entfernt werden.
- Bereits gestrichene Küchen sollten möglichst mit einem ähnlichen oder kompatiblen Lack erneut überstrichen werden.
- Kunststoffoberflächen müssen ebenfalls unbeschädigt und tragfähig sein.
- Bei besonders glatten Flächen oder bei Oberflächen mit abperlendem Effekt ist in der Regel eine geeignete Grundierung notwendig, damit der neue Anstrich dauerhaft hält.
Was man unbedingt beim Streichen einer Küche beachten muss, ist die intensive Reinigung und das Entfetten der Oberflächen. Denn in Küchen haftet oft ein Fettfilm an den Oberflächen, vor allem an schwer zu reinigenden oder selten gereinigten Flächen. Das macht auch das Streichen einer sehr alten Küche schwierig, da sich das Fett bei unregelmäßiger Reinigung in das Material einarbeitet. Nutze deswegen am besten einen speziellen Entfetter, zum Beispiel von Pufas Anlauger Pulver SC.
Küche streichen oder lackieren?
Um die Frage zu beantworten, sollten wir erst einmal definieren, was der Unterschied zwischen Streichen und Lackieren überhaupt ist.
Der Begriff „Farbe“ dient als Oberbegriff und umfasst sämtliche Arten von Anstrichmitteln. Dabei ist zunächst unerheblich, wofür sie eingesetzt werden. Entscheidend ist, dass es sich allgemein um ein Beschichtungsmaterial handelt.
„Lack“ bezeichnet dagegen eine spezielle Art von Farbe. Er enthält einen höheren Anteil an Bindemitteln und bildet nach dem Trocknen eine geschlossene, harte und glatte Oberfläche. Diese zeichnet sich durch eine hohe mechanische sowie chemische Widerstandsfähigkeit aus.
Bei bestimmten Materialien wie Metall und Kunststoff muss ein Lack verwendet werden, da dieser besser auf glatten Oberflächen haftet. Für Fliesen empfiehlt sich ebenfalls eindeutig ein Lack, auch wenn es hierfür spezielle Farben gibt. Diese sind meist umweltfreundlicher und leichter zu verarbeiten, hinterlassen jedoch eine Struktur und sind nicht besonders langlebig. Aus diesem Grund raten wir von ihrer Verwendung ab.
Kann man eine Küche streichen ohne sie abbauen zu müssen?
Ob du deine Küche zum Streichen abbaust oder nicht, ist dir überlassen. Es kommt natürlich darauf an, ob du nur das oberflächliche Aussehen deiner Küche verändern möchtest oder ob auch die Seitenflächen der einzelnen Schränke gestrichen werden sollen. Anders gesagt: ob man sehen würde, wenn diese Flächen nicht gestrichen wären.
Die Schranktüren solltest du auf jeden Fall abschrauben, da man sonst überall mit dem Pinsel anstößt und nicht sauber arbeiten kann.
Üblich ist es außerdem, bei der neuen Lackierung eines Schranks auch die Innenseiten etwas aufzufrischen. Dafür kann man im Falle eines Holzschranks am besten Möbel-Öl oder einen Möbel Regenerator verwenden. In diesem Fall ist es jedoch nicht unbedingt nötig, die Schränke komplett abzubauen.
Zusammengefasst kommt es also darauf an, ob du die Seiten deiner Schränke ebenfalls streichen möchtest oder nicht. Überlege, was für deine Küche am besten funktioniert.
DIY-Projekt oder lieber einen Profi beauftragen?
Wenn du dir eine komplette Renovierung der Küche wünschst, kann es durchaus einfacher sein, einen Profi zu engagieren, es ist aber nicht notwendig.
Du solltest dir bewusst sein, wie viel Zeit und Mühe es beinhaltet, eine Küche zu renovieren und dass du dich dabei möglicherweise auch mit kleinen Schönheitsfehlern zufriedengeben musst.
Die Zeit, die du zum Streichen brauchst, darfst du nicht unterschätzen. Gegebenenfalls beginnst du mit dem Schleifen der Schränke oder dem punktuellen Schleifen, dann trägst du eine Grundierung auf, welche bestmöglich über Nacht trocknen soll, dann kommt die erste Farbschicht, die auch noch einmal kurz antrocknen muss. Danach folgt noch eine Farbschicht und je nach Resultat ist sogar noch eine weitere Schicht nötig. Zusätzlich musst du auch noch Zeit zum Ab- und Anhängen der Schränke und Schranktüren einberechnen.
Das Projekt "Küche streichen" hat also mehr Phasen, als die meisten zunächst denken.
Und wenn du deine Küche komplett renovieren möchtest, mit neuem Boden, Wand und gegebenenfalls Fliesen streichen, dann solltest du dich nicht mit der Arbeit übernehmen und ganz genau überlegen, ob du die Geduld dafür hast.
Je nach Person kann so ein Projekt natürlich auch riesigen Spaß machen und Geld sparen. Dazu hilft eine gute, durchdachte Planung, um das Projekt so stressfrei und erfolgreich wie möglich zu gestalten.
Im Endeffekt kostet es natürlich deutlich mehr Geld, einen Maler zu engagieren, als die Arbeit selbst zu übernehmen. Es ist schwer zu berechnen, wie viel dich ein Maler am Ende kosten würde, da dies stark von der Region und dem jeweiligen Anbieter abhängt. Du kannst jedoch mit Kosten von etwa 10-25€ pro Quadratmeter rechnen.
Berechnet man die Kosten für ein DIY-Projekt mit dem PROFITEC Multilack seidenmatt LH P321, dem Capacryl Haftprimer sowie dem benötigten Werkzeug (Pinsel, Rolle, Schleifpapier, Kreppband), kommt man auf einen ungefähren Preis von 11 € pro Quadratmeter.
Natürlich hängt auch dieser Betrag von der gewünschten Farbe und weiteren Besonderheiten ab, aber als grobe Orientierung kann man mit rund 11 € pro Quadratmeter allein für das Streichen gut rechnen.
Fazit ist, plane deine Arbeit gut durch und überlege dir dann, ob es dir die Mühe wert ist, die Küche selbst zu streichen oder ob du die Arbeit doch lieber von einem Profi machen lässt.
Farbwahl & Gestaltungsideen
Farblich kannst du dich in der Küche austoben, wie du möchtest. Dabei ist es gut zu wissen, dass matte Farben einfacher sauber zu halten sind und dass dunklere Farbtöne teurer sind als helle.
Natürlich sollte der gewählte Farbton zu Boden und Wandfarbe passen, aber versuche dir dabei die Farbe auch so visuell wie möglich vorzustellen. Denn auch wenn eine Farbe zwar gut ins Konzept passt, heißt das nicht, dass sie am Ende auch auf die Küche gestrichen so gut aussieht. Am besten nutzt du hierfür digitale Hilfsmittel, bei denen man die Farbe in die Küche so realistisch wie möglich einsetzen kann.
Falls du bei der Erstellung deines Farbkonzepts Hilfe benötigst, sieh dir gerne unseren Blogbeitrag zum Thema Farbenlehre und -wirkung an. Mit dem Ratgeber fällt es dir vielleicht einfacher, eine Wahl zu treffen ➡️ Farbenlehre – Die Lehre von Farben in Räumen verstehen
Wichtig bei der Wandfarbe in der Küche ist natürlich, dass Verschmutzungen und Flecken nicht allzu schnell auffallen. Deswegen solltest du eine Farbe mit hoher Widerstandsfähigkeit wählen, also am besten eine Farbe der Nassabriebklasse 1.
(Was genau das bedeutet erfährst du hier ➡️ Farbarten Wandfarben: Von Kalk bis Latex – Was passt zu deinem Zuhause?)
Diese Farben lassen sich leichter reinigen, ohne dass Flecken hinterlassen werden oder die Farbe anderweitig beschädigt wird.
Manche Farbarten eignen sich wegen der hohen Belastung nicht unbedingt zum Streichen in der Küche, sei es nun für die Wand oder für die Schränke/Küchenfronten.
Dazu gehören:
- Kreidefarben
- Lehmfarben
- Kalkfarbe
Wenn du diese Farben aber gerne nutzen möchtest, da dir ihre ökologischen und wohngesunden Eigenschaften wichtig sind, kannst du das zwar machen – allerdings unter der Voraussetzung, dass du anschließend eine Versiegelung überstreichst. Das gibt der Farbe die fehlende Widerstandsfähigkeit.
Was sich ebenfalls weniger für Küchen eignet ist
Welche Farben eignen sich dann?
Um deine Küche/Küchenwände mit einem robusten Anstrich zu versehen, kannst du Standard-Dispersionsfarbe, Silikatfarbe, Dispersions-Silikat-Farbe, Latexfarbe, Lacke und Lasuren verwenden.
Farbtöne, Muster und Strukturen
Wegen dem hohen Verschmutzungsrisiko bedürfen helle Farben mehr Aufmerksamkeit und machen Küchen mit Struktur und Muster beliebter.
Aber eine glatte Fläche hat natürlich auch eine sehr schöne Ästhetik und wirkt sehr sauber. Wähle dafür einfach eine robuste, abwaschbare Tapete/Farbe und einem minimalistischen, ordentlichen Stil steht nichts im Weg.
Was Farbtöne angeht, sind satte, tiefe Töne sehr beliebt, da sie den Appetit anregen. Ein zeitloser Klassiker ist natürlich die rote Küche und das genau aus diesem Grund. Mit der richtigen Gestaltung machen sie auch einen sehr noblen, klassischen Eindruck. Das gilt sowohl für die Wandfarbe als auch für die Farbe der Küchenfronten.
Material- & Werkzeug-Guide
Die Wahl der richtigen Materialien und Werkzeuge entscheidet maßgeblich darüber, ob deine Küche am Ende professionell aussieht oder der Anstrich bereits nach kurzer Zeit wieder Schaden nimmt. Gerade beim Streichen von Küchenfronten, Schränken oder stark beanspruchten Flächen sind nicht alle Farben, Lacke und Werkzeuge gleichermaßen geeignet.
In diesem Abschnitt erfährst du, welche Farben, Lacke und Werkzeuge sich für Küchen wirklich bewährt haben und worauf Profis bei der Auswahl achten.
Farbarten und spezielle Farben für Küchenfronten
Am besten kann man für seine Küchenfronten einen Lack verwenden, denn dieser ist im Vergleich zu einer Farbe um einiges robuster. Jedoch sind Farben ebenfalls beliebt, weil sie mehr Raum im Thema Nachhaltigkeit und Wohngesundheit bieten. Nutze bei der Verwendung von Farben auf jeden Fall eine Versiegelung.
Wenn du Lack verwenden möchtest kannst du dich noch zwischen wasserbasierten und lösemittelhaltigen Lacken entscheiden.
Wasserbasierter Lack wird ganz ohne Lösemittel hergestellt. Man erkennt ihn daran, dass er keinen starken Lackgeruch hat. Lacke auf Wasserbasis sind umweltfreundlicher und wohngesünder, allerdings nicht ganz so robust und stoßfest wie lösemittelhaltige Lacke. Das kann man allerdings mit einer Versiegelung ausgleichen.
Lösemittelhaltige Lacke haben eine härtere, stoßfestere Oberfläche und müssen nicht unbedingt extra versiegelt werden, je nachdem, wie man mit seiner Küche umgeht.
Statt des klassischen Aufbaus, also Grundierung und Deckanstrich, kann auch ein Multilack verwendet werden. Mit einem Multilack sind Grundierung und Deckanstrich in einem Durchgang abgedeckt.
Da sich diese Lacke als besonders robust erweisen, wirst du sie hauptsächlich in unserem Sortiment entdecken.
Sie sparen Zeit, ohne bei der Qualität nachzulassen.
Wie trage ich die Farbe am besten auf?
Du kannst bei dem Auftrag von Lack und Farben zwischen verschiedenen Verarbeitungsvarianten entscheiden: rollen, sprühen, streichen.
Das Besprühen deiner Küche kommt eher in Frage, wenn du die kompletten Schränke besprühen willst. Hier empfehlen wir auch, die Küche auszubauen, denn du brauchst viel Platz und willst die anliegenden Flächen nicht besprühen. Es hat allerdings nicht jeder ein Drucksprühgerät. Dieses müsste man sich entsprechend ausleihen. Du kannst damit auf jeden Fall Zeit sparen, wenn du eine sehr große Küche hast. Achte beim Kauf deines Lacks darauf, dass dieser auch für ein solches Drucksprühgerät geeignet ist.
Ob du einen Pinsel oder eine Rolle zum Streichen verwenden solltest, kannst du ganz einfach daran entscheiden, ob dein Untergrund strukturiert ist oder nicht.
Pinsel: Gut für kleinere Flächen und detaillierte Arbeiten geeignet. Erlaubt präzises Arbeiten und eignet sich besonders, wenn Holzmaserung oder Rillen berücksichtigt werden sollen.
Rolle: Besonders effektiv für glatte, große Flächen – sie ermöglicht eine gleichmäßige Farbabdeckung und spart Zeit.
Küchenfronten und Arbeitsplatten haben in den meisten Fällen eine glatte Oberfläche, weswegen man eine Lack-Schaumstoffrolle verwendet. Den Pinsel brauchst du allerdings trotzdem, denn obwohl die Gesamtfläche mit der Rolle gestrichen wird, werden die Ecken und Kanten mit dem Pinsel vorgestrichen.
Solltest du Holzschränke oder Arbeitsplatten streichen, welche noch eine Holzmaserung aufweisen, dann verwendest du einen Pinsel.
Benötigtes Werkzeug
Nachdem du geklärt hast, ob du einen Pinsel oder eine Rolle verwendest, musst du noch feststellen, welchen Pinsel und welche Rolle du benötigst.
Um Lack aufzutragen, verwendest du eine Schaumrolle. Diese sorgt für ein besonders glattes Finish.
Für die Wahl des Pinsels gilt:
- Synthetikborsten für wasserbasierte Farben
- Naturborsten für lösemittelhaltige Lacke
Achte beim Streichen von Lasur darauf, dass du auch einen Lasur-Pinsel verwendest.
Wenn du Holzflächen bearbeitest, empfehlen wir ganz klar, diese zuerst zu schleifen. Hierfür gilt:
- Grobschliff (80 bis 120) für grobe Flächen
- Mittelschliff (150 bis 180)
- Feinschliff (220 bis 240) für ein glattes Finish
- Ein Exzenterschleifer wird für glattere Oberflächen
Das benötigst du um Holz zustreichen:
- Pinsel
- Rolle
- Schleifpapier
- Farbwanne
- Rührstab für den Lack/Lasur/Farbe
- Abstäuber
- Abbeizer/Anlauger
- ggf. Pinselreiniger (Falls man die Pinsel später noch verwenden möchte)
- ggf. Holzspachtelmasse
- Schwamm oder Lappen
Das benötigst du alle anderen Materialien zu streichen:
- Pinsel
- Rolle
- Farbwanne
- Rührstab für den Lack/Lasur/Farbe
- Schwamm oder Lappen
Vorbereitung aller Oberflächen
Bevor du jegliche Farbe aufstreichst unabhängig vom Untergrund muss dieser, Trocken, Sauber und Staubfrei sein. Wenn möglich noch entfettet. Das gewährt sicheren Halt auf der Oberfläche.
Wir erklären dir wie du die verschiedenen Arten von Oberflächen am besten vorbereitest.
Vorbereitung der Küche
Wenn du die Schränke nicht komplett streichen möchtest, kannst du diese auch hängen lassen.
Die Türen und Schubladen sollten allerdings schon herausgenommen werden, da es sonst schwierig wird, vernünftig zu streichen. Das Endergebnis wird sonst ungleichmäßig und es besteht das Risiko von Farbnasen.
Umliegende Flächen sollten am besten mit Abdeckfolie mit integriertem Klebeband abgeklebt werden, so gehst du sicher, dass keine Spritzer irgendwo hingelangen, und erleichterst dir das Abkleben.
Wenn du an hängenden Schränken arbeitest musst du den Boden abdecken. Hierfür legst du zuesrt besagte Folie aus und legst dann Abdeckvlies drüber.
Dann kannst du Abdeckpapier oder Zeitung unter die Einzelteile legen. Am besten ist es, das Abdeckmaterial am Untergrund festzukleben, da es dann nicht die ganze Zeit hin und her rutscht.
Klebe dann, falls nötig, Innenflächen ab, welche du nicht bestreichen willst. Henkel und Knäufe solltest du auch entfernen. Sollten diese an der Schublade/Schranktür festkleben, dann klebe diese mit ab und passe beim Streichen etwas auf. Sollte doch Farbe auf die Henkel kommen, kannst du diese später mit Pinselreiniger entfernen.
Wichtig ist, dass diese Einzelteile auch vernünftig durchgetrocknet sind, bevor du sie wieder anhängst.
Küchenwände streichen
Bevor du in der Küche zur Rolle greifst, lohnt sich ein kurzer Untergrund-Check. Denn selbst die beste Farbe sieht nur so gut aus, wie die Wand darunter. Entscheidend ist, dass die Fläche tragfähig, sauber und trocken ist. Entferne zuerst Schrauben, Dübel und Nägel. Risse und Löcher werden gespachtelt (alternativ kleine Fugen mit Acryl), anschließend werden Überstände glatt geschliffen. Wichtig: Spachtelstellen brauchen ausreichend Zeit zum Durchtrocknen, erst dann geht es weiter.
Bei Gipskarton ist die Vorbereitung besonders wichtig, weil die Oberfläche je nach Spachtelbild unterschiedlich saugt. Sobald alles vollständig trocken ist, hilft ein Grundierweiß, damit die Wand gleichmäßig wird und die Deckkraft später besser ausfällt. Wenn du Haarrissen vorbeugen willst (typisch bei Trockenbau), kann ein Glattvlies als stabilisierende Zwischenlage sinnvoll sein.
Bei alten Anstrichen gilt: Je mehr Farbschichten bereits auf der Wand liegen, desto eher können spätere Probleme auftreten. Zusätzliche Schichten belasten die Oberfläche, die Diffusionsfähigkeit nimmt ab und langfristig können Risse oder Abblätterungen entstehen – gerade bei Gipskarton oder älterem Putz. Außerdem ist es häufig so, dass man ein bestehendes Farbsystem am besten wieder mit derselben Farbart überarbeitet, was die spätere Produktauswahl einschränken kann.
Und noch ein schneller Praxis-Test: Wenn du unsicher bist, ob grundiert werden muss, befeuchte eine kleine Stelle der Wand. Zieht das Wasser sehr schnell ein, ist der Untergrund stark saugend – dann sorgt eine passende Grundierung dafür, dass die Farbe später gleichmäßig deckt.
Streichtechnik für glatte Wände
Für glatte Küchenwände ist die richtige Technik mindestens so wichtig wie die Farbauswahl. Damit die Fläche ruhig und gleichmäßig wirkt, solltest du mit einer dichten Kurzflorrolle arbeiten. Sie hinterlässt wenig Struktur und unterstützt ein streifenarmes Ergebnis. Für besonders glatte Optik werden oft stumpfmatte Wandfarben gewählt; sie wirken modern, zeigen allerdings Verschmutzungen schneller, weshalb in der Küche die Belastbarkeit mitgedacht werden sollte.
Der Ablauf für saubere Kanten beginnt immer mit sorgfältigem Abkleben. Drücke das Band gut an, damit keine Farbe darunter gezogen wird. Wer richtig scharfe Anschlüsse möchte, kann die Kante zusätzlich mit Acryl „abdichten“ und das Band danach wieder abziehen, solange das Acryl noch nass ist.
Beim Streichen selbst gilt: Farbe gut aufrühren, dann zuerst die Kanten mit dem Pinsel vorarbeiten und direkt danach die Flächen rollen. Für gleichmäßige Flächen kann „nass in nass“ helfen – also die Wand fertig rollen und ohne lange Pause direkt noch einmal darübergehen, bevor die erste Schicht komplett durchgetrocknet ist. So können Ansätze besser verlaufen.
Zum Schluss kommt ein Profi-Detail, das viele unterschätzen: Klebeband am besten abziehen, solange die Farbe noch feucht ist, und zwar in einem klaren Winkel – so sinkt das Risiko, dass die frische Kante später mit abblättert. Und während der Trocknung lieber keine Zugluft: Geschlossene Fenster geben der Farbe mehr Zeit, ruhig zu verlaufen.
Weitere Details und eine komplette Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du im Ratgeber „Wände streichen: Glatte Wände ohne Streiflicht!“
Küchenfronten & Küchenschränke streichen
Nach dem wir nun geklärt haben wie man mit den verschiedenen Materialien umgeht, kommen wir zu der Schritt für Schritt anleitung, wie du deine Küche streichst.
Schritt 1: Flächen und Raum vorbereiten
Zuerst musst du die Fläche und die Räumlichkeiten für die Lackierung vorbereiten. Der Raum, in dem du lackierst, sollte gut belüftet sein. Wenn du schleifst, nutze eine Atemmaske und eine Schutzbrille. Diese solltest du auch noch beim Entfernen des Staubes aufbehalten.
Demontiere die einzelnen Türen und Schubladen und lege sie auf die vorbereitete Unterlage.
Wie bereits empfohlen, kannst du das verwendete Abdeckmaterial am Boden festkleben, damit lackierte Einzelteile es bei Berührung nicht mitreißen.
Wenn du Teile zum Streichen nicht abmontierst, klebe die umliegenden Flächen ordentlich ab. Unter dem Kreppband dürfen keine Blasen entstehen.
Jetzt reinigst du die Fläche. Sei dabei sehr gründlich. Du willst, dass die Fläche von jeglichem Fett und Unreinheiten befreit ist.
Nachdem du Reinigungsmittel benutzt hast, reinige die Fläche noch einmal mit klarem Wasser, damit keine Reinigungsmittelreste an der Oberfläche zurückbleiben.
Wenn du mit der Reinigung fertig bist, lasse die Fläche gut trocknen.
Schritt 2: Material schleifen
Nun beginnst du, je nach Material, mit dem Schleifen. Es ist wichtig, dabei nicht zu viel Druck auf die Fläche auszuüben, damit du sie nicht schief schleifst und das Material nicht allzu sehr beschädigst.
Solltest du Holz schleifen, beginnst du nun mit dem gröberen Schleifpapier. Hier musst du mit der Maserung schleifen.
Handelt es sich um Kunststoff oder andere glatte Flächen, bleibst du bei feinem Schleifpapier und schleifst in kreisenden Bewegungen.
Schritt 3: Maken ausbessern
Jetzt kannst du gegebenenfalls Macken ausbessern. Risse/Schäden spachteln, trocknen lassen und plan schleifen. (Bei Holz ist das besonders wichtig, wenn du ein glattes Finish willst.)
Danach wieder das gründliche Abstauben nicht vergessen.
Schritt 4: Grundierung auftragen
Rühre die Grundierung gründlich auf und gieße sie in eine Farbwanne. Kanten und Ecken arbeitest du zuerst mit einem Pinsel vor, danach rollst du die Fläche gleichmäßig mit einer passenden Rolle aus. Trage die Grundierung dabei immer dünn auf und verteile sie sauber, ohne „Pfützen“ stehen zu lassen.
Arbeite in Bahnen und rolle die Fläche zum Schluss in eine Richtung leicht nach, damit keine Ansätze entstehen. Anschließend lässt du die Grundierung vollständig trocknen. Wenn sie getrocknet ist erfolgt der erste Lack- oder Farbanstrich.
Schritt 5: Fläche Lackieren oder streichen
Lack oder Farbe richtig vorbereiten
Rühre das Material gründlich auf, bis alles gleichmäßig ist. Vermeide starkes Schütteln, weil dadurch Luftblasen entstehen können, die später als kleine Bläschen sichtbar werden. Fülle nur so viel in die Farbwanne, wie du in der nächsten Zeit verarbeitest.
In der richtigen Reihenfolge arbeiten
Streiche zuerst Kanten, Ecken und schwer erreichbare Stellen mit dem Pinsel vor. Danach gehst du direkt auf die Flächen. So entstehen weniger sichtbare Übergänge und die Oberfläche wirkt gleichmäßiger.
Flächen gleichmäßig mit der Rolle lackieren
Für glatte Küchenfronten nimmst du eine feine Lackrolle. Rolle das Material in der Wanne gut ab, damit die Rolle gleichmäßig benetzt ist. Trage die Farbe in ruhigen Bahnen auf, verteile sie zuerst und rolle am Ende ohne Druck in eine Richtung leicht nach. Dieses Nachrollen sorgt für ein glattes, ruhiges Finish und reduziert Rollspuren.
Immer in mehreren dünnen Schichten arbeiten
Das ist der wichtigste Grundsatz. Trage Lack oder Farbe lieber in zwei bis drei dünnen Schichten auf statt in einer dicken. Eine dicke Schicht trocknet oft ungleichmäßig, kann Blasen bilden und hält am Ende schlechter. Dünne Schichten verlaufen besser, härten gleichmäßiger aus und sind deutlich belastbarer.
Nass in nass arbeiten und nicht zu lange nachrollen
Arbeite zügig weiter, damit du eine nasse Kante behältst. Wenn du über Stellen rollst, die schon anziehen, entstehen schnell Streifen, Struktur oder unterschiedliche Glanzgrade.
Läufer sofort korrigieren
Kontrolliere vor allem Kanten und Unterseiten. Wenn sich Tropfen oder Läufer bilden, streiche sie sofort mit dem Pinsel oder einer fast trockenen Rolle aus, bevor der Lack anzieht.
Trocknen lassen und Zwischenschliff machen
Lass jede Schicht vollständig trocknen. Danach folgt ein leichter Zwischenschliff mit feinem Schleifpapier, damit Staubeinschlüsse und kleine Rauigkeiten verschwinden und die nächste Schicht besser haftet. Entferne den Schleifstaub gründlich, erst dann kommt die nächste dünne Schicht.
Die letzte Schicht besonders sauber ausführen
Bei der Schluss-Schicht lohnt es sich, besonders ruhig und sauber zu arbeiten. Trage sie dünn auf, rolle gleichmäßig nach und lasse alles in Ruhe trocknen. Wenn möglich, lackiere Fronten liegend, weil so weniger Läufer entstehen und die Oberfläche glatter wird.
Schritt 7: Aushärten lassen & montieren
Klebebänder vorsichtig entfernen, Bauteile erst nach ausreichender Trocknung wieder montieren und die frisch lackierten Flächen anfangs schonend behandeln
Arbeitsplatte streichen oder lackieren
Solltest du deine Arbeitsfläche streichen wollen und kannst sie nicht abnehmen, dann sei besonders genau beim Abkleben.
Falls sich hier Silikon- oder Acrylfugen befinden, merke dir: Silikon lässt sich nicht überstreichen, Acryl schon. Prüfe, ob die Fugen noch in gutem Zustand sind oder ob du sie erneuern solltest. Wenn sich Schimmel oder Dreck unter den Fugen befindet oder sie lose oder spröde sind, solltest du sie erneuern. Entferne zuerst die Fugen, streiche die Arbeitsfläche und erneuere nach dem Trocknen der Farbe die Fugen. Wie genau du das machst, erfährst du in unserem Beitrag Silikonfugen erneuern.
Auch bei der Arbeitsfläche kommt es darauf an, aus welchem Material sie gemacht ist. Verwende hier am besten keine Kreidefarbe oder wasserbasierte Lacke, es sei denn, du versiegelst sie später mit einer sehr robusten Versiegelung. Das Problem ist, dass Arbeitsplatten einer sehr hohen Belastung ausgesetzt sind und sehr oft mit chemischen Mitteln gereinigt werden. Deswegen solltest du unbedingt auf die Anweisungen vom Hersteller des Lacks achten, ob sich dieser für den Einsatz eignet. Am besten kann hier ein 2K-Lack verwendet werden.
Ansonsten gilt hier die gleiche Vorgehensweise wie bei den Küchenfronten: schleifen, grundieren, streichen, trocknen.
Fliesen im Küchenbereich streichen
Vorher
Nacher
Fliesen streichst du am besten in drei klaren Schritten:
- gründlich reinigen und entfetten (bei Bedarf auch anlaugen), Schäden ausbessern und die Oberfläche (vor allem bei glasierten, sehr glatten Fliesen) leicht anschleifen, damit später alles gut haftet.
- Danach entfernst du Staub, klebst Kanten sauber ab und trägst einen Haftprimer bzw. eine Grundierung gleichmäßig auf.
- Ist diese trocken, folgt der Lackauftrag in dünnen Schichten: erst Ecken/Kanten vorstreichen, dann die Fläche mit einer Rolle (für glattes Finish oft mit Schaumstoffwalze) ausarbeiten; nach Trocknung kommt meist ein zweiter, bei Bedarf ein dritter Anstrich. Für stark beanspruchte Bereiche (z. B. Boden oder Küchenwände) wird anschließend eine Versiegelung aufgetragen und die Trockenzeiten sollten konsequent eingehalten werden.
Mehr Details (inkl. Material-Check, Lackarten, Trockenzeiten und Tipps je Fliesenart) findest du hier: Fliesen Streichen
Streichtechniken & Oberflächenfinish
Es gibt kreative Möglichkeiten um deine Küche statt mit einer einfachen glatten Oberfläche, mit einer Strukrurierten oder bunten Oberfläche zu streichen.
Für die folgende IDee Brauchst du leichte Farebn und keine Lacke am betsen Kreidefarbe.
Wenn deine Schränke stuckelemente Aufweisen die su gerne nach dem Komplett anstrich herforheben möchtest, kannst du diese Extra anstreichen. DAs ergibt einen recht rustikalen effekt. Dafür nicht du dir einfach die Farbe deiner Wahl, einen Pinsel und ein Stuck pape. NAch dem du deinen Pinsel in die FArbe getunkt hast, streichst du den Pinsel an dem Stuck Pape ab und bEstreichst dann ganz leicht das Stuck element welches sich von der glatten Holtzfläche abhebt.
Auf die selbe weise kannst du einen Stuck auch Schattierungen verpassen. Dafür nimmst du dir einfach Schwarze Farbe, streichst diese ebenfalls an der Pappe ab (sei dabei sicher das du nicht zu viel Farbe auf dem Pinsel hast) und streichst dann dem Stuck entlang.
Wenn du die Maserung von Holzoberflächen wieder hervorheben möchtest, kannst du das erreichen, indem du das Holz bürstest.
Du reinigst das Holz, schleifst es leicht an und bürstest es dann mit einer Messingdrahtbürste in Richtung der Maserung, bis sich diese sichtbar hervorhebt. (Man spürt das auch, wenn man mit der Hand leicht über die Fläche gleitet.) Anschließend entfernst du Reste und Staub mit einem Abstäuber und lasierst das Holz dann möglichst mit einem etwas dunkleren Ton als dem deines Holzes. Alternativ kannst du statt einer Lasur auch Holzöl oder Wachs verwenden. Diese pflegen das Holz. Öl- und Wachsschichten sollten jedoch öfter erneuert werden.
Pflege & Haltbarkeit
Die beste Pflege beginnt mit Geduld: Reinigen und richtig belasten solltest du erst, wenn die Oberfläche vollständig durchgehärtet ist. Gerade bei Lackoberflächen zahlt sich das aus, weil sie in den ersten Tagen noch empfindlicher sind. Für die Reinigung reichen in der Regel ein weiches, leicht angefeuchtetes Tuch und ein milder Reiniger. Scheuerschwämme und aggressive Mittel solltest du vermeiden, da sie den Lackfilm beschädigen können.
Damit deine Oberflächen lange schön bleiben, hilft es zusätzlich, mechanische Belastungen zu reduzieren: Kratzerquellen vermeiden, vorsichtig mit harten Gegenständen umgehen und stark beanspruchte Bereiche regelmäßig, aber schonend reinigen. So bleibt die Oberfläche glatt, geschlossen und widerstandsfähig.
Es empfiehlt sich Filzgleiter für anstoßende Flächen zu verwenden. So kann den Lack ebenfalls effizient schützen.
Fehler & Problemlösungen
Trocknungszeiten verschiedener Farben
So sehr man es auch „endlich fertig“ haben will: Ein Anstrich wird erst gut, wenn er in Ruhe trocknen und aushärten darf. Wichtig ist dabei der Unterschied zwischen „oberflächentrocken“ (fühlt sich trocken an) und „durchgehärtet“ (wirklich belastbar). Bei Holz- und Lackaufbauten gilt: Die erste Schicht lässt du immer nach Herstellerangabe trocknen. Häufig über Nacht. Lasierte Flächen brauchen typischerweise einige Tage, bis sie vollständig trocken sind. Lacke benötigen je nach System deutlich länger, teils bis zu etwa einer Woche, bis sie wirklich ausgehärtet und belastbar sind.
Schichtaufbau und Zwischenschliff
Für ein dauerhaftes Ergebnis gilt außerdem: Arbeite lieber in mehreren dünnen Schichten statt in einer dicken. Zu dick aufgetragener Lack trocknet oft ungleichmäßig, kann Blasen werfen und haftet am Ende schlechter. Dünne Schichten verlaufen schöner, härten zuverlässiger durch und sind deutlich robuster.
Zwischen den Lackschichten ist ein Zwischenschliff ein entscheidender Profi-Schritt. Er glättet Staubeinschlüsse, nimmt kleine Unebenheiten weg und sorgt dafür, dass die nächste Schicht optimal haftet. Ohne Zwischenschliff sinkt die Haftung spürbar. Kein Maler würde eine hochwertige Lackierung ohne diesen Schritt ausführen. Nach dem Schleifen muss der Staub vollständig entfernt werden, bevor die nächste Schicht folgt.
Fazit
Du siehst also du kannst so gut wie jede Oberfläche streichen. Solange deine Küchenfront in einem guten Zustand ist und du die Oberfläche gründlich reinigst/entfettest, kannst du Ihr mit hlfe einer Robusten Farbe einen ganz neuen Look verpassen.
Wir hoffen Wir konnten dich zum Upcycling inspirieren und deine Kreativität anregen.
Häufige Fragen (FAQs)
Meist ja, wenn die Oberfläche tragfähig, sauber und fettfrei ist. Holz, Hochglanz, Furnier/Folie, Metall, Fliesen und Kunststoff gehen grundsätzlich, aber Folie/Furnier muss fest sitzen und sehr glatte Flächen brauchen oft Grundierung
Am besten Lack, weil er robuster ist. Sehr robust ist 2K-Lack. Wasserbasierter Lack ist angenehmer, dafür oft weniger stoßfest (ggf. versiegeln)
Ja, aber nur mit sehr robustem Lack und guter Vorbereitung (reinigen, schleifen, grundieren). Für Arbeitsplatten empfiehlt sich am ehesten 2K-Lack
Grob 10 bis 25 Euro pro Quadratmeter (abhängig von Region und Anbieter).
Ohne Extra-Schutz eher nein (nicht abriebfest). Mit Versiegelung kann man sie nutzen.
Ja, wenn sie gründlich entfettet wird und die glatte Fläche meist angeschliffen und grundiert wird, damit es hält.
Nicht zwingend. Du kannst die Korpusse oft hängen lassen, aber Türen und Schubladen solltest du abschrauben, sonst wird es unsauber.