Welcher Kleber für welches Projekt? Klebstoffe für Montage, Reparatur und Abdichtung
Es gibt viele verschiedene Kleb- und Dichtstoffe für Montage, Reparatur und Abdichtung. Dabei kann man schnell den Überblick verlieren, welcher Kleber sich für welches Material und welches Projekt eignet.
Wir zeigen dir kompakt und verständlich, welche Klebstoffe es gibt, worin sie sich unterscheiden und wann du welchen Kleber verwenden solltest.
Inhaltsverzeichnis
Die beliebtesten Klebstoffe und Dichtstoffe in unserem Shop
Auf den ersten Blick ist es natürlich einfach zu sagen, welchen Klebstoff du brauchst, da die meisten Produkte nach ihrem Einsatzzweck benannt sind. Ist klar: Wenn du Holzflächen kleben willst, nimmst du Holzleim.
Aber das bedeutet noch lange nicht, dass jeder Holzleim gleich ist. Es gibt verschiedene Ausführungen, die sich in ihren Eigenschaften unterscheiden.
Da es für jeden Einsatzzweck einen bestimmten Klebstoff gibt, wie man zum Beispiel auch bei uns im Shop sehen kann: Montagekleber / Konstruktionskleber, Holzleim, Raufaserkleber, Nahtkleber für Tapeten, Bodenbelagskleber, Parkettkleber etc., etc. wollen wir die verschiedenen Klebstoffarten durch Ihre Inhaltsstoffe unterscheiden.
Verschiedene Klebstofftechnologien
Trotz gleicher Bezeichnung wie z. B. Montagekleber können sich Klebstoffe durch ihre Technologie unterscheiden und sich somit besser oder schlechter für deinen Einsatzzweck eignen. Begriffe, die man bei verschiedenen Klebstoffen oft liest, sind:
- 1K oder 2K
- Hybridklebstoffe
- PU-Klebstoffe und PU-Schaum
- Dispersionsklebstoffe
- Epoxidharzklebstoffe
Damit du unterscheiden kannst, welche Klebstofftechnologien sich wofür eignen, erklären wir dir kurz, womit du es jeweils zu tun hast.
Was ist ein 2K-Klebstoff?
Ein 2K-Klebstoff besteht aus zwei Komponenten, meist aus Epoxidharz und einem Härter. Die beiden Komponenten werden erst kurz vor der Verwendung miteinander vermischt und deshalb in getrennten Gebinden geliefert. Durch das Vermischen entsteht eine chemische Reaktion, durch die der Klebstoff aushärtet und eine besonders hohe und belastbare Klebekraft entwickelt.
Je nach Produkt sind 2K-Klebstoffe sehr widerstandsfähig gegenüber Feuchtigkeit, Öl, Temperaturschwankungen und starken Belastungen wie Zug- und Scherkräften oder Erschütterungen.
Deshalb werden 2K-Klebstoffe vor allem für besonders belastbare Verklebungen eingesetzt, die dauerhaft hohen Beanspruchungen standhalten müssen.
Beispiele für die Verwendung von 2K Klebstoffen:
- Metallteile reparieren oder verbinden, z. B. Halterungen, Profile oder Beschläge
- Metall auf Kunststoff kleben
- Gebrochene Bauteile reparieren, z. B. Gehäuse, Griffe oder technische Teile
- Bauteile im Fahrzeug- oder Maschinenbereich kleben
- Spalten oder kleine Unebenheiten überbrücken
Hybridklebstoff
Hybridklebstoff ist eine Mischung aus zwei verschiedenen Klebstofftechnologien. Die genauen Inhaltsstoffe ändern sich von Produkt zu Produkt. Der Grundstoff silanmodifiziertes Polymer härtet durch die Feuchtigkeit in der Luft aus und bleibt etwas elastisch.
Das Besondere: Er verbindet die starke Klebekraft von Montageklebern mit den Vorteilen elastischer Dichtstoffe.
Wann verwendet man Hybridklebstoff?
Hybridklebstoffe haben den Vorteil, nicht nur zu kleben, sondern gleichzeitig abzudichten. Bauteile im Badezimmer, wie ein Waschbecken oder eine Porzellanablage, sind ein klassischer Fall für Hybridkleber.
Wenn verschiedene Materialien miteinander verbunden werden sollen, wie zum Beispiel Holz + Metall, ist Hybridkleber ebenfalls sehr gut geeignet, da er Materialbewegungen sehr gut standhält.
PU Klebstoffe
PU-Klebstoffe werden bei uns immer wieder von Handwerkskunden verlangt. Aber auch für Privatkunden bieten sie eine super Lösung.
Sie sind wasserfest, hitzebeständig und extrem belastbar und können für die verschiedensten Materialien eingesetzt werden. Das Besondere an PU-Klebstoffen ist, dass viele Produkte leicht aufschäumen, Unebenheiten ausgleichen und nach dem Aushärten schleifbar sind. Auch Fugen, Spalten und Risse können hiermit gefüllt werden.
Es gibt PU-Klebstoffe als Schaum, Leim, Dichtstoff, 2K-Klebstoff und als normalen flüssigen Kleber.
Wann verwendet man PU Klebstoffe?
PU-Schaum wird zum Montieren, Füllen, Dämmen und Ausschäumen verwendet. Die eigentlichen PU-Klebstoffe kommen dagegen zum Beispiel bei Bauteilen im Außenbereich, Holzbauteilen, Holz auf Metall sowie zur Befestigung von Treppenstufen, Fensterbänken und anderen Bauelementen zum Einsatz.
Dispersionsklebstoffe
Dispersionsklebstoff besteht aus kleinen Kunststoffteilchen (Polymeren), die mit Wasser vermischt werden. Voraussetzung für den Halt von Dispersionsklebstoff ist, dass eines der zu verklebenden Teile saugfähig ist. Wenn das Wasser in der Mischung verdunstet oder vom Untergrund aufgenommen wird, bleiben die Polymerteilchen zurück und bilden einen Klebefilm.
Die Klebstoffe sind wasserbasiert und frei von Lösemitteln, weswegen sie als umweltfreundlich gelten. Ein Beispiel für Dispersionsklebstoff ist Holzleim.
Wann verwendet man Dispersionsklebstoff?
Wie bereits erwähnt sollte eines der zu verklebenden Teile saugfähig sein. Das bedeutet Holz, Papier, Verpackungen, Möbelstücke
Acryl, Leichtfüller und Silikon
Acryl, Leichtfüller und Silikon sind Dichtstoffe, die zur Versiegelung von Fugen verwendet werden.
Acryl ist ein überstreichbarer Dichtstoff, mit dem Anschluss- und Dichtungsfugen im Innen- und Außenbereich gefüllt werden können. Vor allem nutzt man ihn, um saubere Übergänge beim Streichen zu schaffen.
Leichtfüller ist eine Spachtelmasse aus der Tube, die zum Ausfüllen von Fugen, Rissen und Löchern in Wand- und Deckenflächen sowie für die Anschlussfugen von Tür- und Fensterrahmen und Fußleisten verwendet wird. Er dient eher zum Ausbessern als zum elastischen Abdichten.
Silikon wird im Sanitärbereich eingesetzt, ist schimmelresistent und wasserabweisend. Im Badezimmer und in der Küche werden Fugen mit Silikon versiegelt, die viel Feuchtigkeit ausgesetzt sind. Es ist nicht überstreichbar, was es hauptsächlich von Acryl unterscheidet.
Wenn du wissen willst, wie du deine Silikonfugen erneuerst, dann schau dir unseren Ratgeber zum Thema an Silikonfugen erneuern: Einfach und blitzschnell – Dein Schlüssel zu makellosen Fugen!
Welcher Kleber für welches Projekt? Kleben, Montieren und Abdichten
Nachdem wir geklärt haben welche Klebstofftechnologien es gibt, zeigen wir dir nochmal zusammengefasst für welchen Einsatz du welchen Kleber am besten verwenden kannst.
| Klebstoff | Typische Einsatzbereiche | Geeignete Materialien |
|---|---|---|
| Montagekleber | Leisten, Paneele, Fensterbänke und Profile befestigen | Holz, Beton, Mauerwerk, Metall, Fliesen, Styropor und je nach Produkt Kunststoff |
| Hybridklebstoff | Montieren sowie gleichzeitig kleben und abdichten | Holz, Metall, Beton, Stein, Keramik und viele Kunststoffe |
| PU-Klebstoff | Holzverklebungen, Treppenstufen, Fensterbänke und Dämmstoffe | Holz, Beton, Stein, Metall und geeignete Dämmstoffe |
| Montage- / Zargenschaum | Türzargen montieren sowie Hohlräume füllen und dämmen | Mauerwerk, Beton und Holz |
| Dispersionsklebstoff | Boden- und Wandbeläge sowie bestimmte Montagearbeiten | Vor allem saugende Untergründe |
| Bodenbelagskleber | Bodenbeläge vollflächig verkleben | Estrich, Spachtelmassen und vorbereitete Böden |
| 2K-Klebstoff | Reparaturen und hoch belastete Verklebungen | Metall, Stein, Beton, Keramik und geeignete Kunststoffe |
| Kontaktklebstoff | Flächige Verklebungen von Belägen, Platten und Profilen | Holzwerkstoffe, Metall, Gummi und geeignete Kunststoffe |
Montagekleber für Innen und Außen
Bei der Verwendung von Montage-/Kontruktionskleber im Innen- und Außenbereich solltest du vor allem auf den Untergrund und die Eignung des jeweiligen Produkts achten. Die Klebeflächen müssen fest, tragfähig, sauber sowie staub- und fettfrei sein.
Bei sehr glatten, stark saugenden oder beschichteten Untergründen kann eine Vorbehandlung oder ein Haftungstest notwendig sein.
Beispiele für solche Flächen sind: Glas, glasierte Fliesen/Keramik, Metall oder lackierte Oberflächen.
Für den Außenbereich ist es besonders wichtig, dass Wasser hinter dem verklebten Bauteil ablaufen kann. Deshalb wird der Kleber häufig in senkrechten Strängen aufgetragen. Dauerhafte Feuchtigkeit oder Unterwasserbelastung ist nicht bei jedem Montagekleber erlaubt und sollte deshalb immer im technischen Merkblatt geprüft werden.
Achte auch auf die vorgegebene Verarbeitungstemperatur des jeweiligen Klebers. Meist liegt diese zwischen +5 °C und +40 °C.
Kunststoffkleber und wie du ihn richtig anwendest
Für normale Montagearbeiten auf Holz, Beton oder Mauerwerk eignet sich häufig ein Montage- oder Hybridkleber. Müssen Kunststoffteile besonders fest miteinander oder mit Metall verbunden werden, kommt eher ein 2K-Klebstoff infrage.
Auch Kleber mit Primer oder Aktivator sind eine einwandfreie Lösung um Kunststoff zu kleben. Für PE und PP brauchst du einen speziell dafür freigegebenen Klebstoff.
Kunststoffflächen sind nicht saugend, was eine Verklebung sehr schwer macht. Dabei gibt es auch noch viele verschiedene Kunststoffe, die einen unterschiedlichen Kleber benötigen. Plastik lässt sich auch nicht mit allen Sekundenklebern kleben.
Finde also zuerst heraus, um welchen Kunststoff es sich handelt. Das erkennst du an der Kennzeichnung auf dem Kunststoffteil.
PE, PTFE und PP lassen sich nicht gut kleben, da die Oberfläche von normalem Klebstoff nicht benetzt werden kann. Deswegen braucht man neben dem Kleber noch einen Aktivator/Primer.
Beispiele für Gegenstände mit schwer zu verklebenden Flächen:
- PE (Polyethylen) = Kanister, Eimer, Schneidebretter, Folien, Rohre, viele Verpackungen
- PP (Polypropylen) = Kunststoffboxen, Deckel, Eimer, Gartenmöbel, Stoßfänger-/Verkleidungsteile, Haushaltsbehälter
- PTFE (Polytetrafluorethylen / Teflon) = Dichtungen, Gleitlager, Antihaftbeschichtungen, technische Bauteile
Für andere Kunststoffe die keiner hohen Belastung ausgesetzt sind, reicht jedoch ein Montagekleber.
Das musst du beim Verkleben vom Kunststoff beachten
Was viele beim verwenden von Klebstoffen nicht beachten ist den Untergrung/das Material nicht vorzubereiten. Denn damit der Kleber optimal haftet muss die Fläche fest, trocken, sauber, fett- und staubfrei sein.
Das beutet falls möglich, reinige deine Fläche bevor du den Kleber benutzt. Das macht einen großen Unterschied, da Schmutz und schmierige Oberflächen für eine Trennschicht sorgen die der Kleber nicht.
Wie genau man den jeweiligen Kleber verarbeitet kommt immer auf die dazugehörige Anleitung an. Diese sollt man immer beachten. Einige Klebstoffe geben an die Fläche vorher anzurauhen oder die beiden Teile zu fixieren.
Montagekleber richtig anwenden: Schritt-für-Schritt-Anleitung für sicheren Halt
Wie genau du Montagekleber anwendest, kann von Produkt zu Produkt anders sein. Zum Beispiel darf der Hybrid-Montagekleber Mamut Glue von Bostik nicht in Punkten aufgetragen werden, während der Bostik A785 High Grip Deco durchaus auch in Punkten aufgetragen werden kann.
Der Unterschied liegt darin, dass der zweite nur sehr leichte Materialien wie Leisten zu tragen hat und der Mamut Glue für eine schwere Belastung benutzt wird.
1. Klebeflächen vorbereiten
Soweit möglich, sollte man die Fläche vor dem Kleben reinigen. Achte darauf, dass nichts auf der Fläche aufliegt, wie Staub, Schmutz etc. Fege die Fläche ab und wenn die Oberfläche schmierig ist, reinige diese mit einem nassen Tuch und Spülmittel.
Lasse danach die Fläche trocknen.
2. Kleber strangförmig auftragen
Trage den Montage- oder Konstruktionskleber in vertikalen Streifen auf. Je nach Produkt sollte zwischen den Klebesträngen ein Abstand von etwa 10 bis 20 cm eingehalten werden. Diese Abstände sind wichtig für die Hinterlüftung, welche den Klebstoff aktiviert. Besonders bei saugfähigen Flächen ist der Abstand wichtig, sonst könnte der Kleber zusammenfließen.
Vor allem bei Spiegeln oder sonstigen Materialien, die einer hohen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt sind, ist es wichtig, den Kleber senkrecht aufzubringen, damit sich kein Kondenswasser staut.
3. Bauteil ansetzen und fest andrücken
Bringe das Bauteil innerhalb der angegebenen Verarbeitungszeit in Position und drücke es kräftig an. Schwere Bauteile wie zum Beispiel ein großer Spiegel oder Waschbecken sollten mind. 48 Stunden fixiert werden. Je nach Produkt sollte zwischen Untergrund und Bauteil eine Klebstoffschicht von etwa 2 bis 3 mm erhalten bleiben.
4. Kleber vollständig aushärten lassen
Belaste die Verklebung erst nach ausreichender Aushärtung. Die Dauer hängt vom verwendeten Produkt, der Schichtdicke sowie Temperatur und Luftfeuchtigkeit ab. Beachte deshalb immer die Herstellerangaben des jeweiligen Klebstoffs.
Häufige Fehler bei der Verwendung von Klebstoffen
Die häufigsten Fehler beim Kleberauftrag sind alle auf das Ignorieren der Gebrauchsanweisung zurückzuführen. Bevor du also deinen Kleber aufträgst, lies dir die Anleitung und die Verarbeitungshinweise durch. So gewährleistest du einen festen Halt und verschwendest keinen Klebstoff.
Gebrauchsanweisung nicht gelesen
Der häufigste Fehler, der beim Kleben vorkommt, ist im Allgemeinen das Ignorieren der Anwendungshinweise des Herstellers!
Die meisten kaufen sich einen Kleber, der zwar zum Material passt, wie zum Beispiel Holzleim, achten dann aber in keiner Weise auf die Anwendungshinweise, wodurch die Verklebung am Ende nicht funktioniert. Dann heißt es meistens, der gekaufte Kleber sei minderwertig. Dabei hätte man nur einmal lesen müssen, wie man ihn richtig verwendet.
Also lohnt es sich immer, vorher einmal in die Gebrauchsanweisung zu sehen. Du findest diese immer gut lesbar auf der Internetseite des Produktes.
Untergrund säubern
Was häufig beim Kleben nicht beachtet wird, ist die Untergrund-/Materialreinigung.
Es ist oft so, dass sich ein Fettfilm auf der Oberfläche bildet, welcher für eine Trennschicht sorgt. Genauso riskant sind Staub oder grober Schmutz. Sorge immer dafür, dass deine Fläche schön sauber, trocken, staub- und fettfrei ist.
Die Trocknungszeiten nicht beachtet
Nicht nur nach der Verklebung sind die Trocknungszeiten wichtig, sondern auch währenddessen. Manche Kleber müssen aufgetragen werden und kurz antrocknen, bevor man die Teile zusammenklebt.
Das klingt beim Lesen vielleicht unwichtig, aber damit der Kleber richtig reagieren kann, ist diese kurze Anziehzeit sehr wichtig.
Dann ist es natürlich auch ein Problem, wenn man die geklebten Teile nicht lange genug fixiert, bis der Kleber vernünftig getrocknet ist. Lies dir also die Trocknungszeiten des Produktes durch und warte, bis die Mindestzeit erreicht ist.
Falscher Kleberauftrag
Klebstoffe werden sehr häufig falsch aufgetragen. Entweder wird der Kleber aus der Kartusche in Punkten statt in Streifen aufgetragen oder statt mit einem Pinsel aufgestrichen einfach aus der Tube gequetscht. Das sorgt ebenfalls für einen Verlust der Klebekraft.
Achte hier also auch immer auf die Anwendungshinweise.
Falsche Kleberwahl
Obwohl manche Kleber universell eingesetzt werden können, decken ihre Anwendungsbereiche nicht alle Materialien ab. Sekundenkleber zum Beispiel klebt nicht jedes Material. Vor allem Kunststoffe benötigen häufig einen speziellen Kleber.
Was ebenfalls sehr häufig passiert, ist, dass eine starre Verklebung für zwei unterschiedliche Materialien eingesetzt wird. Bei zwei verschiedenen Materialien wie Holz und Metall sollte ein flexibler Kleber verwendet werden, damit die Verbindung länger hält und nicht reißt, bröckelt oder sich löst.
Häufig gestellte Fragen
Was kann man mit Montagekleber kleben?
Montagekleber eignet sich zum Befestigen von Bauteilen wie Sockelleisten, Profilen, Kabelkanälen, Fensterbänken, Verkleidungen oder Spiegeln. Je nach Produkt können damit Materialien wie Holz, Beton, Stein, Metall, Fliesen oder Kunststoff verklebt werden.
Kurz gesagt, überall wo Schrauben und Nägel keine Option sind.
Wie trägt man Montagekleber richtig auf?
Montagekleber wird auf einen sauberen, trockenen sowie staub- und fettfreien Untergrund aufgetragen, meist in vertikalen Klebesträngen. Anschließend wird das Bauteil angesetzt, kräftig angedrückt und bei Bedarf fixiert. Belastet werden sollte die Verklebung erst, wenn der Kleber vollständig ausgehärtet ist.
Welcher Kleber eignet sich für Kunststoff?
Um Kunstoff zu kleben kann man am besten 2K Kleber oder einen Kleber mit Aktivator/Primer verwenden. Viele Kunstoffe lassen sich auch mit Monatgekleber befestigen. Für PE und PP brauchst du jedoch einen speziell dafür freigegebenen Klebstoff.
Wann braucht man einen 2K-Kleber?
Einen 2K-Kleber braucht man, wenn eine besonders feste und dauerhaft belastbare Verklebung erforderlich ist. Typische Einsatzbereiche sind Reparaturen, Metallverbindungen oder Bauteile, die hohen Zug-, Scher- oder Stoßbelastungen ausgesetzt sind. Je nach Produkt sind 2K-Klebstoffe außerdem widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit, Öl und Temperaturschwankungen.
Wann verwendet man PU-Kleber?
PU-Kleber wird verwendet, wenn eine belastbare und häufig auch wasserfeste Verklebung benötigt wird. Er eignet sich unter anderem für Holzbauteile, Treppenstufen, Fensterbänke, Dämmstoffe sowie Verbindungen von Holz mit Metall. Viele PU-Klebstoffe können außerdem leicht aufschäumen und dadurch kleine Unebenheiten, Fugen oder Spalten ausgleichen.